Eier Benedict Berlin / Eggs Benedict Berlin

Inhaltsverzeichnis

Eier Benedict – die ultimative Ergänzung zum Sonntagsbrunch

Eier Benedict erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – sind sie doch das perfekte Add-On für einen gelungenes Frühstück oder einen ausgedehnten Brunch gemeinsam mit der Familie und Freunden. Es handelt sich dabei um ein Rezept aus den USA bestehend aus pochierten Eiern, angerichtet auf Toast oder englischen Muffins, garniert mit gekochtem Schinken oder wahlweise mit Bacon und als Krönung mit Sauce Hollandaise obendrauf.

Auch in Großbritannien äußerst beliebt, ist dieses Gericht mittlerweile in vielen anderen Ländern verbreitet. Große internationale Hotels reichen Eier Benedict bei ihrem Frühstück. Das Gericht zeichnet sich nicht nur durch seinen intensiven Geschmack, sondern auch durch sein ansprechendes Äußeres aus und macht sich gut auf jedem Frühstückstisch.

 

Rezept

Die Zubereitung des Gerichts gestaltet sich als gar nicht so schwierig und ist auch mit bereits knurrendem Magen schon vor dem Frühstück schnell zubereitet. Für den perfekten Start in den Tag ist das Gericht der ideale Begleiter, schon allein durch seine reichhaltigen und natürlichen Inhaltsstoffe.

 

Zutaten

Die Zubereitung von Eier Benedict ist einfach und man benötigt lediglich Basiswissen der Küche dafür. Die Dauer beträgt etwa 25 min. Für die Zubereitung von Eier Benedict für zwei Personen werden die folgenden Zutaten benötigt:

• 2 Eier

• 3 EL Essig

• 500 ml Wasser

• 2 Scheiben Frühstücksspeck

• 2 Scheiben Toastbrot

• 60 g Butter

• ½ TL Zitronensaft

• Salz

• Schnittlauch

Bei diesem Rezept wird die Sauce Hollandaise selbst zubereitet, was auch im Handumdrehen möglich ist, da sich die Zubereitung sich als recht einfach gestaltet. Es kann natürlich auch bereits fertige Sauce Hollandaise aus dem Tetra Pak oder als Fertigmischung verwendet werden. Wir empfehlen die Hollandaise  selbst zu machen.

 

Zubereitung Schritt für Schritt

Der 1. Schritt:

Als erstes wird Wasser mit dem Essig in einem Topf zum Kochen gebracht, um es dann anschließend mit reduzierter Hitze sieden lassen (ca. 80 Grad). Für pochierte Eier verwendet man am besten Eier direkt aus dem Kühlschrank. Diese werden nun einzeln in einer Tasse aufgeschlagen und zügig in das erhitzte Wasser gleitet lassen. Mit einem Löffel wird das Eiweiß nun vorsichtig an das Eigelb gedrückt und damit ummantelt. Nach etwa drei min. ist das Eiweiß gestockt und die pochierten Eier können mit einer Schöpfkelle aus dem Topf gehoben werden.

Der 2. Schritt:

Während die Eier köcheln, wird der Bacon angebraten. Dafür eine Pfanne erhitzen und den Speck von beiden Seiten scharf anbraten.

Der 3. Schritt:

In einem Toaster werden die Toastscheiben geröstet, je nach Wunsch den entsprechenden Röstgrad einstellen.

Der 4. Schritt:

Für die Zubereitung der Sauce Hollandaise wird die Butter in einem Topf langsam geschmolzen und anschließend abgekühlt. Das Wasser wird zum Kochen gebracht und die Eier werden getrennt. Nun wird das Eigelb in einer Schüssel über dem Wasserbad platziert und komplett verrührt. Dann fügt man den Zitronensaft hinzu und die Butter wird nach und nach hinzugegeben. Noch etwas salzen und fertig ist die Sauce Hollandaise.

Der 5. Schritt:

Den frischen Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden. Nun folgt das Beste des Rezepts, das Anrichten. Einfach eine Scheibe gerösteten Toast auf einem Teller anrichten und mit dem Speck belegen. Darauf kommt das pochierte Ei. Etwas Sauce Hollandaise darauf geben und zum Schluss mit den Schnittlauchröllchen bestreuen. Guten Appetit!

 

Nährstoff

Bei diesem Gericht hat man eine vollwertige Mahlzeit auf dem Tisch mit allen benötigten Nährstoffen. Pro Portion findet man dabei die folgenden Nährwerte:

-Eiweiß: ca. 15 g

-Fett: ca. 41 g

-Kohlenhydrate: ca. 18 g

Die Mahlzeit enthält Vitamin D, Vitamin B12, Folat sowie Magnesium. Außerdem enthält das Gericht etwa 500 Kalorien.

 

Varianten

Wer sein Rezept noch erweitern oder variieren möchte, hat dazu mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. So findet man verschiedene Variationen, die man nach Belieben ergänzen kann.

-Für das Rezept „Egg Blackstone“ werden noch Tomaten hinzugefügt und durchwachsener Bacon anstatt gekochter Schinken verwendet.

-Für Fans von Fisch ist „Egg Atlantic“ bzw. „Egg Hemingway“ oder auch „Egg Royale“ genau das Richtige. Hierbei wird Lachs oder auch Räucherlachs anstatt von Schinken verwendet.

-Anhänger der vegetarischen Küche bevorzugen vielleicht eher die Variante „Egg Florentine“, bei der Spinat anstatt von Schinken eingesetzt wird.

-Ebenfalls für Vegetarier eignet sich die Variante „Egg Sardou“ ganz ausgezeichnet. Hierbei werden Artischocken und Blattspinat anstatt von Schinken verwendet.

-Genauso gut eignen sich als vegetarische Variante die „Huevos Benedict“, bei der Avocado anstelle von Schinken plus einer Salsa zum Einsatz kommen.

-Bei „Egg Hussarde“ wird Zwieback anstatt Toast oder Englischen Muffins verwendet und Sauce bordelaise anstelle von Sauce Hollandaise eingesetzt.

-Eine besondere Variante sind die „Egg Beauregard“ bzw. „Country Benedict“, bei der Biscuits statt Toast oder Englischen Muffins verwendet werden und ein Hamburger Patty zusammen mit Country gravy, einer speziellen Sauce aus den Südstaatenn, zum Einsatz kommen.

 

Die Entstehung des Gerichts

Wie bei vielen anderen Rezepten gibt es auch bei den „Eiern Benedict“ zwei unterschiedliche Versionen, wie diese entstanden sind. So soll im Jahr 1894 der Börsenmakler Lemuel Benedict in dem renommierten Hotel Waldorf Astoria in New York als Katerfrühstück nach einer durchzechten Nacht dieses Gericht bestellt haben, was anschließend nach ihm benannt worden ist.

Ebenfalls in New York soll sich die zweite Geschichte zugetragen haben: Der Chefkoch Charles Ranhofer des Restaurants „Delmonico“ soll extra für den anspruchsvollen Gast, Finanzier LeGrand Benedict, das Rezept erdacht und mit in sein Kochbuch „The Epicurean“ aufgenommen haben. Dieser hatte sich bei ihm darüber beschwert, dass immer dasselbe auf der Frühstückskarte stehen würde. So hatte sich der Chefkoch kurzerhand dieses leckere Rezept erdacht. Gut so!

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