Brunch Berlin

Brunch – Woher es kommt und was man isst

Inhaltsverzeichnis

Brunch ist nicht nur als Wort eine Zusammensetzung aus Breakfast (Frühstück) und Lunch (Mittagessen). Auch in der Ausführung ist es genau das – eine beliebte Tradition, bei der es um das Beisammensein geht.

 

Entstehung

Guy Beringer benutzte im Jahr 1890 zum ersten Mal das Wort Brunch in einem Artikel für die “Hunter’s Weekly”. In diesem setzte er sich für eine leichtere Mahlzeit am späten Sonntagmorgen ein, um die schwere, deftige Mittagsmahlzeit nach dem Sonntagsgottesdienst abzulösen. Er nannte es Brunch – Breakfast und Lunch (Frühstück und Mittagessen), zwei Mahlzeiten vereint.

 

Verbreitung und Vorteile

In den 20-er Jahren der USA war Brunch ein Luxus, den sich die Reichen sowie die Stars und Sternchen in Hotels schmecken ließen. Doch lange blieb es nicht von anderen Gesellschaftsschichten isoliert. Ab den 30-ern übernahm die Middle Class den Brunch als kosteneffektive 2-in-1-Mahlzeit, die sie zuhause vorbereiteten. Schon ein Jahrzehnt später war Brunchen so beliebt, dass das erste Brunch-Kochbuch erschien. Nach dem 2. Weltkrieg ging die Beliebtheit der Kirche zurück und die Menschen aus allen Schichten genossen es, auszuschlafen und sonntags gesellig und gemütlich ausgiebig bis in den Nachmittag hinein zu essen. Dazu kommt, dass spätestens mit dem Krieg die meisten Frauen arbeiten gingen und der Sonntag der einzige Tag der Woche war, an dem die ganze Familie gemeinsam zusammensitzen konnte. Das war auch die Zeit, in der es üblich wurde, nicht nur Hausgemachtes anzubieten, sondern auch gekauftes Essen und Fertigprodukte.

 

Gemeinsam essen beim Sonntagsbrunch

Ab den 60-er Jahren wurde weniger Wert darauf gelegt, was gegessen wurde. Die Regel war, dass jeder machen und anbieten konnte, was er wollte. Das Wichtigste war das Beisammensein, die Atmosphäre, das Gesellige und Gemütliche. Der Sonntagsbrunch wurde in den Achtzigern in den USA so populär, dass Restaurants und Hotels begannen, ihn auch samstags anzubieten. Spätestens Ende der Neunziger und Anfang 2000 schwappte die Tradition des Brunches in alle Welt über.

Heutzutage ist Brunch überall bekannt, beliebt und eine schöne Alternative zum herkömmlichen Kaffeetrinken. Man kann essen, was man will, wo und wann man will. Die gemeinsame Zeit, das Genießen sowie das Ungezwungene machen den Brunch so attraktiv.



Vorbereitung

Je nach Jahreszeit, Anzahl der Personen und Kochkunst des Gastgebers sehen die Vorbereitungen für einen gelungenen Brunch anders aus. Meist geht eine Einladung voraus. Es wird geplant, wo man sitzt, wie viele Sitzgelegenheiten man braucht und wie man dekoriert.

 

Die wichtigste Vorbereitung und Planung nimmt natürlich das Essen ein. Überlegt werden muss, was und wie viel man anbieten möchte, was zur Jahreszeit passt und welche Allergien, Unverträglichkeiten oder Ernährungsweisen der Gäste muss man beachten. Wobei vegane, vegetarische, gluten- und laktosefreie Gerichte und Getränke heutzutage kein Hindernis mehr darstellen.

 

Ablauf

Der Brunch findet in der Regel an einem Sonntag oder Feiertag statt und geht traditionell von 11 Uhr bis 15 oder 16 Uhr. Allerdings hat sich der Ablauf und die Uhrzeit über die Jahrzehnte dahingehend verändert, dass jeder es so macht, wie es am besten passt. Die meisten Restaurants, Cafés und Hotels bieten ihren Brunch zu festen Zeiten an. Doch wer seinen Brunch zu Hause verrichtet, ist an keine Regel gebunden. Der Name Brunch sagt schon, dass die Mahlzeit Mittagessen und Frühstück vereinen soll. Also sollte die Mahlzeit am späten Morgen oder Vormittag beginnen.

 

Zeit nehmen und Spaß haben

Oft beginnt der Brunch, wenn alle Gäste eingetroffen sind oder man beginnt zu essen und jeder stößt dazu, wann immer sie es zeitlich schaffen. Es wird angestoßen, gegessen, getrunken, viel erzählt und gelacht. Das Essen zieht sich in die Länge. Es wird Wert darauf gelegt, viel Zeit miteinander zu verbringen und das Essen zu genießen und zu schlemmen. Dazu gehört, dass man in lockerer Runde sitzt, sich auch mal einem anderen Gesprächspartner zuwendet, zwischendurch aufstehen kann oder vielleicht sogar ein Kartenspiel herausholt oder ein Liedchen anstimmt.

 

Was gehört auf den Brunch-Tisch

Was Essen und Getränke angeht, gilt: heiß und kalt, süß und herzhaft, leicht und deftig – eben Zutaten für ein Frühstück und ein Mittagessen.

Die Klassiker beim Brunch sind Eiergerichte, wie Spiegelei oder Rührei; Brot in allen Farben und Formen; warme Gerichte wie Suppen und Aufläufe; kaltes Fleisch wie Roastbeef und Fisch. Wer gerne selbst kocht und etwas Neues ausprobiert, wird in seinem Element sein und sich austoben. Doch auch gekaufte und vorbereitete Speisen sind beliebt und genauso lecker.

 

Passende Getränke

Auch an Getränken darf es nicht fehlen. Wer viel und lange isst, trinkt viel. Begonnen wird morgens üblicherweise mit einem heißen Wachmacher, einer Tasse aromatischen Kaffees oder einem starken Schwarztee. Es wird auch gerne mit einem Sekt angestoßen. Je länger sich die Mahlzeit zieht, desto wichtiger wird eine kleine Vielfalt an Getränken – Saft, Mimosa, Bowle oder eine heiße Schokolade (mit oder ohne Schuss). Bei den Getränken gilt das gleiche wie bei den Speisen – es soll genossen werden.

 

Ideen für Speisen und Getränke zum Brunch

 

Gebäck:

  • Brot und Brötchen
  • Croissants
  • Zimtschnecken

 

Aufstriche und Belag:

  • Wurst, Schinken und Käse
  • Marmelade
  • Guacamole
  • Kräuterbutter
  • Tomatenaufstrich

 

Warme Speisen:

  • Rührei, Spiegelei, Frittata, Quiche
  • Speck
  • Bratkartoffeln
  • Suppen oder Soljanka
  • Aufläufe

 

Fleisch und Fisch:

  • gebeizter oder geräucherter Lachs
  • Roastbeef

 

Süsses:

  • Kuchen, Brownies, Muffins
  • Tiramisu
  • Waffeln
  • Obstsalat

 

Getränke:

  • Kaffee und Tee
  • Säfte
  • Bowle, Punsch
  • Heisse Schokolade
  • Mimosas, Sekt, Bloody Marys

 


 

Fragen und Antworten

 

1.Wann ist die richtige Zeit für den Brunch?

Traditionell wird der Brunch um 11 Uhr begonnen und zieht sich bis in den Nachmittag. Allerdings ist die Uhrzeit heutzutage nicht mehr wichtig. Meistens wählen die Gastgeber eine Uhrzeit zwischen dem Frühstück und dem Mittagessen. Das ist in der Regel zwischen 9:30 und 11 Uhr. Am besten guckt man darauf, welche Zeit für die Gäste am besten passt und wie viel Zeit man an dem Morgen zum Vorbereiten braucht.

 

2.Was gehört zum Brunch (Liste)?

  1. Einladungen
  2. ein großer Tisch
  3. genügend Stühle
  4. ein bisschen Deko
  5. Geschirr, Besteck
  6. ausreichend Schüsseln, Platten und Körbe, um das Essen zu servieren
  7. Gegebenenfalls eine Liste mit Allergien, Unverträglichkeiten und speziellen Ernährungsweisen
  8. viel Essen und Getränke
  9. die richtige Stimmung: ein Brunch ist nur so gut, wie die Atmosphäre, die im Raum herrscht; je gesprächiger, desto besser.

 

3.Was isst man zum Brunchen?

Zum Brunch werden kalte und warme Speisen serviert. Das sind typische Speisen, die man vom Frühstück und Mittagessen kennt – Brot und Gebäck, Aufstriche, Obstsalat, warme Suppen und Aufläufe, kaltes Fleisch und Fisch sowie Süßspeisen. Beliebt ist auch Eier Benedict. Was natürlich auch nicht fehlen darf, sind heiße und kalte Getränke. Kaffee, Tee, Orangensaft, ein Sekt oder Mimosa sind oft auf der Favoritenliste. Die perfekte Mischung aus süß und herzhaft, leicht und üppig, warm und kalt macht einen Brunch zum Highlight.

 

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